Das Füllpapier von Morgen?

New Media Age stellte sich vor kurzem die Frage, ob es akzeptabel ist, Facebook als Schrott zu bezeichnen. Und mit diesem Ausdruck der Desillusionierung bleiben NWA nicht die einzigen im Netz, die sich Social Media gegenüber skeptisch zeigen. Keiner würde das Medium Social Media je in seiner Gänze infrage stellen, da dann doch hin und wieder brillante Web 2.0-Kampagnen wie Old Spice in die Hände fallen.

Dennoch, vor allem junge User, die ohnehin schon schwer zu erreichen sind, erzürnen sich an der Tatsache, dass Unternehmen „nehmen und nicht geben“ und somit den Grundsatz des Web 2.0 völlig aus der Acht lassen. Sie nutzen Social Media, um uns ihre Produkte – wie bisher auch – aufzudrängen. Und das ist genau ihr Fehler, im Web 2.0 geht es um mehr, denn hier haben die User das Sagen. Sie wollen Transparenz, sie möchten einbezogen werden, ihre Meinung äußern können und sich ernst genommen fühlen. Sie sind keine anonyme Menge, die vor den Fernsehbildschirmen hängt, oder an einem Plakat vorbeischlendert, denn im Netz haben sie die Möglichkeit Dinge zu verändern bzw. Einfluss auf sie zu nehmen.

Unternehmen und ihre Marken müssen sich auf sie einlassen und das Ruder aus der Hand geben, denn der Erfolg einer Social Media Kampagne liegt ohne Zweifel hauptsächlich in den Händen der User. Man kann sie nicht steuern oder genau berechnen, dazu gibt es zu viele Komponenten. Und nur, weil Disney es geschafft hat, das gesamte Potential der Twitter Promoted Trending Topics auszuschöpfen und somit Toy Story 3 erfolgreich im Web 2.0 zu bewerben, bedeutet nicht, dass dies jedem Unternehmen vergönnt ist, das beschließt seine Marke oder sein Produkt den Usern anzubieten. Mit einem halbherzigen Versuch, der die Nutzer enttäuscht oder sogar verärgert, könnte das Image der Marke in einem Ausmaß geschädigt sein, die ihre Social Media Karriere beendet, bevor diese überhaupt begonnen hat.

Stars und ihr Einfluss

Twitter ist überflutet von Prominenten, die es kaum erwarten können, ihre Leser mit den unwichtigsten Details ihres Lebens zu versorgen. Um in diesem Gewirr einen Überblick zu schaffen, hat Empire Online gerade erst eine Top 50 der Twitterseiten von wichtigen Hollywood-Stars veröffentlicht. Ob Twitter tatsächlich so große Wirkung auf die Öffentlichkeit entfaltet, wie in manchen Kreisen angenommen, ist schwer messbar. Einer empirischen Studie zufolge kommt es bei der Verbreitung von Twitter-News neben der Anzahl der Follower besonders auf Retweets und Nennungen an. Was aber machen, wenn man nicht sowieso schon ein Star ist und entsprechende Aufmerksamkeit genießt? Nun, Zivilpersonen erlangen bei Twitter nach und nach an Einfluss, indem sie durch qualitativ hochwertige Tweets hervorstechen und sich Themen widmen, von denen sie wirklich etwas verstehen. So einfach ist das. Und es gibt zahlreiche Anzeichen dafür, dass das Word-of-Mouth, also die Empfehlungen unter Freunden, weite Kreise ziehen und eine solide Basis an Followern schaffen kann. Schließlich kennt jeder die Situation, dass er bestimmte Entscheidungen auf die Meinung von Freunden und Kollegen stützt – genauso funktioniert das auch bei Twitter & Co. Wer sich nun selbst zum Twittern berufen fühlt und mal schauen möchte, was andere so schreiben, kann sich hier inspirieren lassen – dort findet sich eine Liste englischsprachiger Journalisten, die Social Media für sich entdeckt haben. Und wer stattdessen nur ein wenig schmökern möchte, was die Stars wie “Kiss & Kill”-Darsteller Ashton Kutcher so machen, der ist wie gesagt bei der Liste von Empire Online bestens aufgehoben.

Wer will gegen Murdoch wetten?

Rupert Murdoch hat durchaus etwas Ahnung von Nachrichten und seine Sicht, dass das Internet ein Problem hat, ist weit bekannt. Der Kauf des Wall Street Journals lehrte ihn, dass kostenpflichtiger Content in der Zukunft der Medien eine Rolle spielen kann – heute hat er dies auf die britische Times ausgeweitet. Auf YouTube gibt es schon die passenden Comedy Clips, Gordon Brown hat sich bereits während der diesjährigen Wahlkampagne dazu geäußert und Murdochs Mitbewerber stehen nun Schlange, um gegebenenfalls erzürnte Leser zu übernehmen. Auf der anderen Seite lief das Modell bei Börsentiteln bisher schon sehr erfolgreich, unter anderem bei der Financial Times, die Bezahlmodelle bereits seit 2002 praktiziert… Fest steht: Viele traditionelle Medien verlieren online Geld. Murdoch möchte einen Anteil vom Online-Kuchen, der sich auszahlt. Der konkurrierende Guardian amüsiert sich derweil. Die Frage ist nun, wie das Modell bei den Lesern ankommt. Findet es Akzeptanz, könnte das die Medienlandschaft durchaus nachhaltig verändern.

SATC2: Kreatives Marketing

Wir fanden den SATC2-“i-trailer” von Warner Brothers wirklich toll. Es ist ein überaus interaktiver Trailer, der dem User durch das Klicken von „Hot Spots“ ermöglicht, einen Blick in die mit Designer-Kleidung gefüllten Schränke der Mädels zu werfen und sowohl zu diesen als auch zu Schuhen und Accessoires weitere Informationen zum Kauf zu erhalten. So manch ein Kritiker freute sich über die Veröffentlichung des iTrailers, während andere sich wiederum den Kanälen des Filmmarketing gegenüber weniger begeistert zeigten. Wir sind froh darüber, dass die Filmindustrie endlich aufzuholen scheint. Die Times hatte über die Entwicklung und Bemühungen in der Musikindustrie schon vor etwa einem Jahr berichtet. Es ist also nicht verwunderlich, dass der Bedarf an zusätzlichen Einkommensquellen steigt, wie am Beispiel des Videos der Irischen Band The Script zum Song Breakeven ersichtlich wird, welcher von Clik Through produziert wurde. Wir sind gespannt, wie es auf diesem Gebiet weiter geht!

Sex and the City 2 Plakat

Das iPhone als Wegweiser für die Zukunft der Kommunikation

Ende Juni ist es endlich soweit: das neue iPhone kommt auf den deutschen Markt, das von Steve Jobs persönlich bereits auf der WWDC Eröffnungsveranstaltung vor einigen Tagen vorgestellt wurde. Deutschland ist eines der fünf privilegierten Länder, in denen das iPhone 4 bereits ab dem 24. Juni zu haben ist. Der Rest der Welt wird sich bis Juli bzw. September gedulden müssen. Zunächst gab es Spekulationen, dass mit dem Erscheinen auch die Bindung an T-Mobile hinfällig wird. Das ist nun nicht der Fall. Es wird aber gemunkelt, dass sich das möglicherweise zum Jahresende ändern wird. Hoffen wir es!

Worauf sich die zukünftigen iPhone 4 Besitzer freuen können? „Mehr Arbeitsspeicher, mehr Prozessorpower, bessere Grafik und mehr Speicherplatz. Eine bessere Kamera und eine Front-Linse für Videotelefonie“ (Apfeltalk, 2010).

Nachdem es bei den Vorgängermodellen einige Kritikpunkte gab, hoffen Apple-Fans nun ungeduldig auf eine makellose Neuauflage. Und wenn man den Kritikern im World Wide Web Glauben schenken darf, scheint das Warten nicht nur ein Ende sondern sich eindeutig gelohnt zu haben! Nicht nur haben die Appleaner die Telefonie-Akkulaufzeit des dünnsten Smartphones der Welt um 40% verlängert, das iPhone 4 verfügt auch über eine HD-fähige Videokamera und ermöglicht seinem Nutzer durch eine Schnittapplikation das Schneiden von Videos direkt auf dem Display. Es ist also kurz gesagt ein leistungsstarker Mini-Computer, der sich im Gegensatz zum iPad in der Hosentasche verstauen lässt. Mit einer Auflösung von 960 x 640 Bildpunkten einen beeindruckenden Bildschirm geschaffen, bei dem Übergänge und Unregelmäßigkeiten vom menschlichen Auge kaum noch erfasst werden können.

Die Kommunikation der Zukunft scheint also von Daumen und Zeigefinger bestimmt, die digitale Informationen auf einem verhältnismäßig kleinen Display hin- und herschieben, festhalten, verwerfen, mit anderen teilen. Dem User wird ermöglicht Kommunikation mit drei Sinnen wahrzunehmen, er kann hören, sehen, fühlen. Hinzu kommt, dass das smarte Phone nicht nur smart ist und seinen User smart erscheinen lässt, es ist ästhetisch ansprechend und agiert als „Status-Symbol“. Und das macht den Release des iPhone 4 besonders interessant, Apples Produkte werden nicht nur mehr und mehr zu technischen Alleskönnern, sie gestalten Kommunikation neu.

Der strategische Krieg gegen das Raubkopieren

Wir alle haben mitbekommen, wie das Urheberrecht von Filmen und Musik im digitalen Zeitalter untergraben wurde. Dies ist eine heikle Angelegenheit, die zum Teil auch Menschenrechte, Ethik, Finanzen und Legalität zum Thema macht. Es wird darüber diskutiert, dass die junge Generation in dem Bewusstsein aufwächst, dass Musik und Filme immer kostenfrei für jeden zugänglich sind. Andererseits muss man den Punkt beachten, dass die Zugänglichkeit von diesen Produkten es Künstlern vereinfacht, schneller bekannter zu werden. Demzufolge wird der Verkauf ihrer Konzerttickets und T-Shirts den Mangel an Einnahmen ausgleichen. Wie auch immer man die Sache betrachtet, das Herunterladen von Medien ist illegal und es gibt viele Konsequenzen für die Künstler und diejenigen, die von der Arbeit dieser profitieren.

Im Juni tritt in Großbritannien der Digital Economy Act in Kraft. Das Gesetz soll Veränderungen in der digitalen Welt erfassen und Online-Piraterie verhindern. Ziel ist es außerdem, dass diese immer wichtiger werdende Problematik des Profitverlusts durch Raubkopie von anderen westlichen Ländern aufgegriffen und mit ähnlichen Maßnahmen bekämpft wird. Das erlassene Gesetz ermöglicht eine Außerkraftsetzung des Internetdienstes für jene (bereits mehrmals vom Provider gewarnten) Nutzer, welche bereits durch regelmäßige Verstöße gegen das Urheberrecht aufgefallen sind. Die Unterhaltungsindustrie hat bereits seit längerem auf die Einführung eines solchen Gesetzes gedrängt, welches sowohl großen Produktionsfirmen als auch Plattenlabels zu Gute kommen dürfte.

Aber wie soll es funktionieren? Es wird erwartet, dass die Möglichkeit einer Überprüfung von Datenaustauschaktivitäten und der Ausspruch von Warnungen Piraterie in Zukunft um 70% herabsetzt. Sollte dies nicht der Fall sein, besteht die Möglichkeit, Einzelpersonen sowie ganzen Familien den Zugang zum Internet zu verweigern und den bereits vorhandenen Zugang zu sperren. Webseiten kommt dies entgegen, da so Straftätern eine Anmeldung und der Besuch verwehrt werden kann. Desweiteren können Fälle in denen Piraterie mit einem Gewerbebetrieb in Verbindung gebracht wird, mit Geldbußen von bis zu £ 50.000 geahndet werden. Bei solch einem hohen Strafmaß wird es spannend sein zu sehen, wie konsequent das Gesetz tatsächlich angewandt werden kann.

In Anbetracht der Tatsache, dass in Großbritannien und Nordirland Wahlen und dem Land ggf. eine neue Regierung bevorsteht und bereits Diskussionen über den schnellen Erlass des Gesetzes entfacht sind, ist mit Abmilderung zu rechnen. Dennoch wird die Einführung ähnlicher Gesetze in anderen Ländern erwartet. Und eines steht fest: Die Unterhaltungsindustrie wird für jede Maßnahme zur Bekämpfung geschäftsschädigender Piraterie dankbar sein. Besonders für die Kreativen der Branche, wie Filmemacher und Musiker, wird dies eine positive Veränderung bedeuten.

Ist Highspeed Internet die neue Elektrizität?

Der englische Premierminister Gordon Brown hat am Montag die Verfügbarkeit von Highspeed Broadband Internet zu einem wichtigen Thema im Wahlkampf gemacht. Sein Plan sieht vor, durch eine kleine Telefonnetzgebühr und BBC Lizenzgebühren, eine landesweite 100 Megabit Abdeckung zu garantieren (der momentane Durschnitt beträgt etwa 4Mbps). Der Plan der Konservativen sieht vor, dieses System durch eine kommerzielle Ausschreibung zu finanzieren.
Der Premierminister lies verlauten: „Wir sagen, dass Englands digitale Zukunft eine Zukunft für alle sein muss und nicht nur für ein paar. Wenn allerdings jeder Haushalt davon profitiert, ist es nur fair, wenn auch jeder Haushalt seinen Beitrag dazu tragen muss, damit dieses Ziel erreicht wird.“ Es ist eine Tatsache, dass in einige ländliche Gemeinden momentan der Standard-Breitband-Anschluss fehlt. Nun könnte ohne staatliche Intervention passieren, dass diese Gegenden auch dieses Mal den Anschluss an das super schnelle Internet aus kommerziellen Gründen verpassen.
Wie auch immer es gemacht wird, die englische Regierung ist der Meinung, dass dieses neue Fieberglasoptik Netzwerk einen großen Effekt auf die öffentlichen Einrichtungen und Jobs haben wird. „Superschnelles Breitband-Internet ist die Elektrizität des digitalen Zeitalters. Und ich glaube, es muss für alle verfügbar sein und nicht nur für ein paar.“ Brown argumentiert weiter, dass dies weit über den Nutzen des Onlineshoppings hinausginge.
Die Zeichen stehen auf Veränderung, so viel ist sicher. Wir werden sicherlich schnell herausfinden was passiert – online!

Google Buzz

Durch die anhaltende Dominanz von Facebook und die weiterhin steigende Reichweite von Twitter ist es kein Wunder, dass jetzt auch Google mit seiner eigenen Google Buzz Plattform in den Social Media Ring gesprungen ist. Seit neuestem taucht Buzz unter dem Inboxordner von jedem Googlemail-Account auf. Offiziell heißt es vonseiten Googles, dass es hierbei weniger um einen Konkurrenzkampf mit den dominanten Seiten Facebook/Twitter, sondern mehr um „Kundenbindung“ geht.

Aber macht Google Buzz eigentlich irgendetwas, das Facebook und Twitter nicht machen? Wird es das? Ist das überhaupt wichtig? Wir werden früh genug sehen, ob Leute auf den Zug aufspringen. Es ist riskant gegen Google und seine zahlreichen erfolgreichen Projekte zu wetten. Einen PR-Rückschlag gab es allerdings bereits. Der Grund dessen war der Gegensatz zwischen der technischen Offenheit der Plattform, die Google bieten möchte, und der Privatsphäre der E-Mail Posteingänge.

Die ursprünglich zur Veröffentlichung geplante Version von Buzz publizierte automatisch die E-Mail-Networks von Googlemail-Nutzern, ohne möglicherweise daraus resultierende zwischenmenschliche Probleme zu berücksichtigen. Unnötig zu erwähnen, dass es zu einem Gerichtsverfahren und verschiedenen Änderungen des Angebots kam. Wir werden sehen, ob diese Debatte Buzz schaden wird und ob vielleicht noch andere Probleme auftreten werden. So oder so hat die Angelegenheit das Thema Datenschutz ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerufen. Es gibt eine generelle Tendenz zur Transparenz in diesem Bereich, und Buzz ist nur der jüngste Baustein um die Grenzen des Wortes „privat“ auszudehnen. Es scheint außerdem so, dass viele von uns trotzdem mitmachen werden. Wir brauchten wohl nur das Gefühl, es wäre unsere freie Entscheidung.

Wird Apple die Verleger retten?

Das Apple iPad

Nach einer Unmenge von Vorberichterstattungen und Gerüchten, hat Apple am 27. Januar sein neuestes Produkt, das iPad vorgestellt. Betrachtet man die Erfolgsgeschichte des Unternehmens in Bezug auf neue Technologie, genannt sei hier als Beispiel einmal das iPhone, ist es nicht verwunderlich, dass einige Medien-Unternehmen nervös den Start und die Publikumsreaktionen verfolgen.

Angesiedelt irgendwo zwischen einem riesigen Handy und einem kleinen Laptop, ist dieses Touchscreengerät deutlich einfacher zu transportieren als ein Laptop. Allerdings betritt es technisches Neuland – so etwas wurde bisher noch nicht im großen Stil ausprobiert. Das kann gut gehen, muss aber nicht. Wenn die jüngste Vergangenheit aber etwas gezeigt hat, dann das: Es ist – trotz einigen bemerkenswerten Fehlern in der Firmengeschichte – immer unklug, ein oft Maßstäbe setzendes Unternehmen wie Apple zu unterschätzen.

Je nach Preislage wird das neue Gerät zumindest den aufkeimenden Kampf im Bereich des virtuellen Büchermarktes, der im Moment noch von Amazon’s Kindle angeführt wird, aufmischen. Aber nicht nur das. Das iPad wird wahrscheinlich im Handumdrehen Internet, Video, Musik , Bücher und Zeitungen mixen.

Laut Gerüchten werden Onlineausgaben von Zeitungen genau auf Geräte wie das iPad abgestimmt sein. So gesehen ist das Timing genau richtig für die Verlage, die hart getroffen wurden durch den Rückgang von Werbeanzeigen und den Druck, dass ihr gesamter Inhalt im Internet umsonst zu haben sein muss. Der Gedanke, der jetzt aufkeimt, ist, dass Abos von Onlinezeitungen und Geräte wie das iPad vorzüglich zusammen passen könnten.

Auf jeden Fall wird das alles sehr spannend. Mit neuer Technik wie dieser werden die Ergebnisse wahrscheinlich anders ausfallen, als man jetzt erwartet. Bei was man sich aber sicher darf: Auf Grund der vorhergegangen Veröffentlichungen von Apple, erscheint es erstmal klüger, auf die 2te Generation des iPads zu warten, bevor man den Kauf in Betracht zieht…

Avatar und das liebe Geld

Das Wichtigste zuerst: Happy New Year wünscht das ganze Way To Blue Team!

Nun zum Kino-Blockbuster Avatar. Ist er der teuerste Film der jemals gedreht wurde? Inoffiziell ja. Verschiedene Quellen schätzen die Gesamtkosten auf 500 Millionen US-Dollar, inklusive Produktion und Marketing. Das ist eine ganze Menge Geld!

Reviews und Kommentare über den Film verbreiten sich schnell und kommen von überall aus der Welt. Unsere Meinung? Dazu können wir uns hier nicht äußern! Was uns eher interessiert, ist die Tatsache, dass Avatar soeben eine Milliarde Dollar eingespielt hat. Das ist eine eins mit neun(!) Nullen. Auch andere Kinofilme haben schon ähnliche Einspielquoten erreicht, aber Avatar ist anders. Erstens schaffte er die Rekordmarke in nur 17 Tagen – so schnell hat vorher noch nie ein Film die Grenze von einer Milliarde Dollar durchbrochen. Zweitens hat er es mit einer Story mit blauen Aliens und einer rauchenden Sigourney Weaver geschafft… Das lässt natürlich die Frage aufkommen: Wird Avatar Titanic überholen?

Titanic war seinerzeit eine zeitlose Story, die es geschafft hat, ein Millionenpublikum wieder und wieder in die Kinos zu locken. Hat Avatar ebenfalls das Zeug dazu? Manche vermuten, dass die bahnbrechende Technik und die herzergreifende Story dazu führen könnten. Was glauben Sie?

Der Hauptteil der Rekordeinnahmen entstammt jedenfalls den Einnahmen aus dem IMAX und 3D Verkauf, da diese Eintrittskarten teurer sind als die normalen. Aber wird es reichen um Titanic mit seinen 1,848,813,759 US-Dollar zu überholen? Egal was passiert – James Cameron wird sich auf dem Weg zur Bank sicher ins Fäustchen lachen.

Update: Avatar hat inzwischen die Marke von 1,3 Milliarden US-Dollar erreicht.